Ab dem 1. Dezember präsentiert das Museum Heylshof als Sonderausstellung ausgewählte Radierungen des Mannheimer Hofkünstlers Ferdinand Kobell (1740–1799). Die Ausstellung »Traumpfade« entstand in Kooperation mit einem Projektseminar am Fach Kunstgeschichte der Universität Trier, deren Graphische Sammlung einen Großteil von Kobells druckgraphischem  Werk beherbergt. Mehr als 70 kostbare Radierungen vermitteln erstmals in einer ausschließlich Ferdinand Kobell gewidmeten Schau einen Einblick in dessen druckgraphisches Schaffen.

Kobell ist einer der bedeutendsten Landschaftsradierer und Landschaftsmaler Deutschlands in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Bewundert von Goethe und vielen anderen Kunstkennern und Sammlern seiner Zeit steht er an der Grenze zwischen den barocken Vorstellungen von Landschaft und dem neuen Verständnis, das die romantische Kunstauffassung favorisieren sollte.

Die Ausstellung stellt den Künstler in ein breites kulturhistorisches Spektrum und thematisiert die vielfältigen Einflüsse und Aspekte, die Einfluss auf sein Schaffen hatten. Seien Sie herzlich eingeladen, einen Spaziergang mit den Augen zu unternehmen und in Landschaftsräume der Zeit Kurfürst Carl Theodors (1724-1799) einzutauchen.

Traumpfade. Radierungen von Ferdinand Kobell
1. – 30. Dezember / 1. – 31. März