Das Museum Heylshof kann endlich nach langer Schließzeit wieder besucht werden: Der Heylshof öffnet wieder am 22. Juni 2021.

Die Sonderausstellung „Traumpfade“, die in Kooperation mit der Universität Trier entstand, zeigt noch bis zum 27. Juni Radierungen des seinerzeit vielbeachteten Mannheimer Hofkünstlers Ferdinand Kobell (1740–1799).

Aufgrund der gesetzlichen und behördlichen Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten für einen Besuch im Museum Heylshof folgende Regeln:

  • Besucher müssen sich voranmelden. Dies kann während der Öffnungszeiten, dienstags bis samstags 14–17 Uhr und sonntags 11–17 Uhr, unter der Telefonnummer 06241-22000 erfolgen.
    Außerhalb der Öffnungszeiten kann man sich unter der Mobilnummer 0176 50430733 werktags von 10:00 bis 14:00 Uhr und von 17:00 bis 19:00 Uhr für einen Besuch im Heylshof vormerken lassen.
  • Das Museum ist weiterhin verpflichtet, die Kontaktdaten der Besucher vor Ort zu erfassen. Dies kann mit der LUCA APP erfolgen oder wie bisher handschriftlich.
  • Nach wie vor gelten die allgemeinen Hygiene-Maßnahmen, medizinische Schutzmaske tragen und ausreichend Abstand halten.

Gruppenführungen und Veranstaltungen sind bis auf weiteres noch nicht möglich.

Ab dem 1. Dezember präsentiert das Museum Heylshof als Sonderausstellung ausgewählte Radierungen des Mannheimer Hofkünstlers Ferdinand Kobell (1740–1799). Die Ausstellung »Traumpfade« entstand in Kooperation mit einem Projektseminar am Fach Kunstgeschichte der Universität Trier, deren Graphische Sammlung einen Großteil von Kobells druckgraphischem  Werk beherbergt. Mehr als 70 kostbare Radierungen vermitteln erstmals in einer ausschließlich Ferdinand Kobell gewidmeten Schau einen Einblick in dessen druckgraphisches Schaffen.

Kobell ist einer der bedeutendsten Landschaftsradierer und Landschaftsmaler Deutschlands in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Bewundert von Goethe und vielen anderen Kunstkennern und Sammlern seiner Zeit steht er an der Grenze zwischen den barocken Vorstellungen von Landschaft und dem neuen Verständnis, das die romantische Kunstauffassung favorisieren sollte.

Die Ausstellung stellt den Künstler in ein breites kulturhistorisches Spektrum und thematisiert die vielfältigen Einflüsse und Aspekte, die Einfluss auf sein Schaffen hatten. Seien Sie herzlich eingeladen, einen Spaziergang mit den Augen zu unternehmen und in Landschaftsräume der Zeit Kurfürst Carl Theodors (1724-1799) einzutauchen.

Traumpfade. Radierungen von Ferdinand Kobell
3. April – 27. Juni 2021